
Craniosacraltherapie
Marion begleitet Schwangere, Säuglinge, Kinder, Erwachsene
Monica begleitet Erwachsene
- Was ist Cranio
- Praktische Arbeit
- Anwendung
Die Craniosacraltherapie (lat. Cranium = Schädel, lat. Sacrum = Kreuzbein)ist eine ganzheitliche, entspannende Therapieform für jedes Lebensalter! Mit Hilfe sanfter, manueller Techniken werden Spannungsveränderungen im Körper diagnostiziert und behandelt.
Ein Craniosacraltherapeut hat seine Wahrnehmung verfeinert und gelernt, den Craniosacralen Rhythmus eines Lebewesens in allen Geweben wahrzunehmen. Veränderungen in der Rhythmusqualität weisen darauf hin, dass diese Körperstruktur und ihre Funktion nicht die Vitalität haben, wie es größere Freiheit erlauben würde. Jede Einschränkung in einer Struktur hat Auswirkung auf das gesamte System. Vor allem in der Traumaarbeit wird sichtbar, wie Struktur, Emotion und Psyche Eins sind und sich beeinflussen.
Die prä- u. perinatale Traumaarbeit beschäftigt sich mit Ereignissen rund um Schwangerschaft und Geburt.
Die Craniosacaltherapie ist eine wunderbare Möglichkeit, Lebenskraft zu spüren und in Balance zu kommen!
Praktische Arbeit:
Sein Artikel in dem Buch „Auf die Welt gekommen – Die neuen Baby-
therapien“ bildet die Grundlage für meine Beschreibung der CST.
Rudolf Merkel, Arzt für Kinderheil-kunde, praktiziert die CSO in der Äskulapklinik in CH-Brunnen sowie in eigner Praxis für Kinder.
www.cranioschule.ch
In der Craniosacraltherapie kommt der Unterschied zur traditionellen Osteopathie besonders zur Geltung: Der vorrangige Sinn einer Behandlung besteht nicht darin, eine Struktur zu korrigieren, sondern es geht darum, das Umfeld für Veränderungen bereitzustellen.
Die craniosacrale Behandlung ist kein mechanischer Ablauf - es ist ständige Kommunikation auf zellulärer Ebene und darüber hinaus
Jede Behandlungstechnik ist dem CS Therapeuten Werkzeug zur Kommunikation. Besonders der CS Rhythmus ist ein spezifisches Mittel zur Beobachtung und Beurteilung des Wohlbefindens des Klienten. Die Frequenz des CS Rhythmus wird mit 6 bis 10 Zyklen in der Minute angegeben. Dieser Rhythmus reagiert sofort auf jede Veränderung und ist vergleichbar mit anderen Biofeedbackzeichen. Er kann kurz stoppen oder sich quantitativ oder qualitativ verändern.
Entscheidend für die Aussage über eine gesunde Bewegung der Strukturen und das Selbstheilungspotential des Organismus ist die Amplitude des CS Impulses, d.h. die Kraft, die hinter der Bewegung steht.
Die erkennende Berührung – the Diagnostic Touch – des CS Therapeuten ist Grundlage für diverse Techniken. Genaueste Kenntnis der Anatomie und die praktische Erfahrung über Jahre erlauben es, die Strukturen mit den Händen zu erkennen. Der überwiegende Teil der Behandlungszeit besteht darin, dass der Therapeut das CS System in den Strukturen und Bewegungen wahrnimmt. Allein diese Begleitung löst schon Spannung und verstärkt die Eigenbewegung des CS Rhythmus.
Mit mobilisierenden, aktivierenden und entspannenden Techniken stehendem CS Therapeuten verschiedene Wege zur weiteren Lösung von Strukturen zur Verfügung (Therapeutic touch).
In der konkreten Behandlung bewegt sich der CS Therapeut ständig zwischen den verschiedenen Strukturen und den energetischen Ebenen hin und her. Bei belastenden Themen, wo der CS Rhythmus von sich aus stoppt, kommen auch verbale Begleitung und bei Kindern der Einsatz von Spiel u. Maltherapie zum Einsatz.
Geglückte Kommunikation im verbalen und non verbalen Begegnen, ermöglicht Veränderung und Wandlung des Klienten. Da die Craniosacraltherapie eine tiefgreifende Entspannung und Neuordnung zur Folge hat, ist es notwendig, dem Körper dafür auch Zeit zu geben. Eine Wiederholung der Therapie ist abhängig vom Diagnostic touch und zeigt, wie der Organismus sich neu ausbalanciert hat.
Die Kinderbehandlungen:
Sutherland hatte bereits die Grundlagen für die Kinderarbeit gelegt. Seine wichtigsten Erkenntnisse lassen sich am besten in zwei von ihm häufig bildhaften Beschreibungen zusammenfassen:
*„The hole in the tree“
Im Hinterhauptsbein/Os occipitale gibt es eine große Öffnung, durch die das Rückenmark in die Wirbelsäule austritt. Sutherland gab dieser den Namen „Öffnung des Baumstamms“. Beim Neugeborenen wird diese Öffnung aus den vier beweglichen Teilen des Os occipitale gebildet. Die Stellung des Os occipitale hat damit einen großen Einfluss auf die Größe des Hinterhauptloches und auf die Stellung der übrigen Schädelknochen, sowie des ersten und zweiten Halswirbels. Ebenso wesentlich ist, dass das Rückenmark frei aus dem Foramen austreten kann.
*„As the twig is bent so is the tree inclined“
“Bent twig” nannte er die Kinder, die - während der Schwangerschaft, durch die Geburt oder später – ein verdrehtes Hinterhauptsbein haben. Durch ein verdrehtes Hinterhauptsbein erhält der Schädel und vor allem die Wirbelsäule einen falschen Wachstumsimpuls von oben.
Auch wenn dadurch nicht für alle Kinder oder späteren Erwachsenen Beschwerden entstehen, ging Sutherland davon aus, dass die „Bent twig“ zumindest anfälliger für weiteren strukturellen (und/oder emotionalen) Stress sind.
Sutherlands Forschung erkannte richtig, dass es die Dura mater (die feste Hirnhaut) ist, die dem Schädel des Kleinkindes die nötige Stabilität gibt und nicht die Knochen!
Die 13 Knochenteile der Schädelbasis zur Zeit der Geburt schwimmen wie Eisschollen auf der Dura mater und sobald Kräfte von außen die Eisschollen verschieben, verändert sich die gleichmäßige Verteilung der Schollen.
Die harte Hirnhaut hält alles zusammen, selbst wenn sich Schollen übereinander verkeilen.
Erst im Alter von 5 bis 7 Jahren verbinden sich die vier Teile des Os occipitale, die drei Teile des Os sphenoidale/Keilbein und die jeweils drei Teile der Ossa temporales/Schläfenbeine. Die Schädelnähte/Suturen bilden ab dem 5. Lebensjahr ihre typisch verzahnten Verbindungen.
Erst mit 12 Jahren sind die Schädelknochen der strukturgebende Anteil des Kopfes. Das Ergebnis der praktischen Forschungsarbeit Sutherlands war, dass sich bei Kindern mit neurologischen Problemen auch strukturelle Veränderungen an der Schädelbasis, sowie des ersten und zweiten Halswirbels zeigten.
Seine Frau berichtete in ihrem Buch über die craniale Arbeit und ihre verblüffenden Erfolge mit hyperaktiven Kindern, mit Kindern mit Lernproblemen, sowie mit Kindern mit emotionalen und sozialen Problemen.
Anwendungsgebiete der Craniosacraltherapie:
Die sanfte Vorgehensweise der Craniosacraltherapie bewährt sich
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in der Schwangerschaft:
nach der Geburt:
insbesondere bei Komplikationen, wie Zangen-, Saugglocken-, Kaiserschnittgeburten;
Behandlung angezeigt bei Mutter und Kind!
für Babies:
eine Behandlung empfehle ich zur Harmonisierung (Ausrollen)!
für Kleinkinder:
für Schulkinder:
Allgemein: